Drückende Tampons, Binden, die sich unangenehm anfühlen, Regelschmerzen und jeden Monat wieder derselbe Griff ins Regal, das kennst du bestimmt auch. Wenn es dir ähnlich geht, bist du hier genau richtig.
Periodenunterwäsche: Das erwartet dich in diesem Artikel
Periodenunterwäsche ist längst mehr als ein Trend. Du liest hier:
- warum sie für viele Frauen die gesündere Wahl ist
- was sie für die Umwelt bringt
- wie sich der Umstieg für dein Budget rechnet
- worauf du beim Kauf achten solltest
- meine Erfahrung mit my•mense
Warum ich auf Periodenunterwäsche umgestiegen bin
Tampons saugen nicht nur Blut auf, sondern auch die natürliche Feuchtigkeit der Scheide. Das kann Reizungen und Trockenheit begünstigen. Bei mir hat sich das über Jahre wie ein Ziehen im Unterleib angefühlt und ich dachte, das gehört zur Periode dazu.
Erst als ich für ein paar Monate auf Periodenunterwäsche umgestiegen bin, habe ich gemerkt, wie viel ruhiger meine Tage plötzlich verlaufen sind. Das sagt jetzt nicht unbedingt etwas über dich und deine Erfahrung, nur über meinen eigenen Körper. Aber genug, um mir das Thema genauer anzuschauen.
Was Periodenunterwäsche für deine Gesundheit tut
Weniger Reizung, mehr natürliches Gleichgewicht
Periodenunterwäsche nimmt Flüssigkeit von außen auf, statt sie im Körper aufzusaugen. Für viele Frauen bedeutet das weniger Trockenheit und weniger Reizung in der Scheide, gerade an Tagen mit starker Blutung.
Kein Risiko durch zu lange Tragezeiten
Viele Sorten von Tampons sind schadstoffbelastet. Ein vergessener Tampon kann in seltenen Fällen ein toxisches Schocksyndrom auslösen, eine ernste, aber sehr seltene Komplikation. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf den gesundheitlichen Aspekt. Bei Periodenunterwäsche sitzt nichts im Körper, das Risiko ist somit viel geringer.
Worauf du trotzdem beim Material achten solltest:
- schadstofffreie, atmungsaktive Stoffe
- keine Biozide wie Silbersalze, die Allergien begünstigen können
- ein OEKO-TEX-Siegel als Orientierung beim Kauf
Den die Haut ist ein aufnehmendes Organ.
Der Umwelt-Faktor: weniger Müll, weniger Ressourcen
Für einen einzigen Tampon werden rund neun bis zehn Liter Wasser gebraucht. Weltweit landen jedes Jahr geschätzt Milliarden Einweg-Periodenprodukte im Müll, ein großer Teil davon mit Plastik ummantelt. Periodenunterwäsche wird dagegen gewaschen und über Jahre getragen. Studien gehen von einer um 40 bis 90 Prozent niedrigeren CO2-Bilanz gegenüber Einwegprodukten aus, je nachdem wie lange du sie nutzt.
Praktisch für unterwegs: Reisen, Sport und ruhige Nächte
Periodenunterwäsche macht sich auch im Alltag bemerkbar, wenn dein Koffer schon voll genug ist. Auf Reisen brauchst du keinen Vorrat an Tampons mehr einzupacken, ein oder zwei Slips reichen für mehrere Tage, wenn du sie zwischendurch auswäschst. Beim Sport sitzt sie ruhig und rutscht nicht, das habe ich vor allem beim Laufen gemerkt. Für die Nacht gibt es Modelle mit längerem Auslaufschutz, die dir ein sicheres Gefühl geben, ohne dass du mitten in der Nacht aufstehen musst.
Und dein Budget? Die Rechnung dahinter
So zahlt sich der Umstieg aus
Ein Set mit mehreren Periodenslips kostet meist zwischen 60 und 90 Euro und hält bei guter Pflege drei Jahre und länger. Rechne das gegen das, was du sonst für Tampons und Binden ausgibst, im Schnitt 80 bis 120 Euro im Jahr, dann zahlt sich die Anschaffung meistens schon im zweiten Jahr aus. Danach sparst du im Prinzip jeden Monat, ohne dass du dafür etwas ändern musst.
Ein Beispiel: Gibst du im Monat rund 8 Euro für Tampons und Binden aus, kommen im Jahr etwa 96 Euro zusammen. Ein Starter-Set für 70 Euro hat sich damit nach weniger als einem Jahr amortisiert, alles danach ist gesparte Zeit an der Kasse und gespartes Geld auf deinem Konto.

Worauf du beim Kauf achten solltest
Nicht jede Periodenunterwäsche ist gleich gut verarbeitet. Bevor du kaufst, lohnt sich ein Blick auf:
- das Material: Bio-Baumwolle oder zertifizierte Fasern statt unklarer Mischgewebe
- Schadstofffrei: es sollte kein PFAS-frei, Biozidfrei und Zink-Pyrithion enthalten sein
- die Saugkraft: mindestens 40 ml für mittlere, 70 ml für starke Tage
- die Schichtentechnologie: mehrere Lagen für Aufnahme, Speicherung und Auslaufschutz
- die Waschbarkeit: mindestens 40 Grad, damit es hygienisch bleibt
- die Passform: eine Nummer größer sitzt meist bequemer und sicherer
Meine Erfahrung mit my•mense
Ich nutze seit einer Weile die Periodenunterwäsche von my•mense und war überrascht, wie dünn und normal sie sich anfühlt. Aber vor allem, wieviel sie aufnehmen können. Entwickelt wurde sie von einer Ärztin und einer Gesundheits- und Krankenpflegerin, das merkt man an den Details.
Die SafeLayer-Technologie mit vier Schichten hält bis zu zwölf Stunden dicht, das Material ist vegan und schadstofffrei (OEKO-TEX® zertifiziert). Die nahtlosen Modelle zeichnen sich unter der Kleidung nicht ab. Es gibt verschiedene Modelle, Strings, Easy Change Slips, ohne sich ausziehen zu müssen, ja sogar Bademode und einen superbequemen BH. Für mich waren genau das Punkte, an dem aus Ausprobieren ein dauerhafter Umstieg wurde.
Bereit für den Umstieg?
Du musst nicht sofort deinen ganzen Vorrat wegwerfen. Fang mit ein oder zwei Slips an und probier sie an ruhigeren Tagen aus, dann merkst du schnell, ob sie zu dir passen. Schau dir die Periodenunterwäsche von my•mense an* und finde dein passendes Set. Mit dem Code BudgetAtelier10 bekommst du weitere 10% obendrauf.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie lange kann ich einen Periodenslip tragen?
An leichteren Tagen reicht ein Slip oft acht bis zwölf Stunden. An starken Tagen wechselst du besser nach sechs bis acht Stunden.
Kann ich Periodenunterwäsche mit Tampons oder einer Menstruationstasse kombinieren?
Ja, das geht problemlos und gibt dir an starken Tagen zusätzliche Sicherheit.
Wie wasche ich Periodenunterwäsche richtig?
Kalt ausspülen, dann bei mindestens 40 Grad in die Maschine, ohne Weichspüler. Der schont die Saugschicht.
Kann ich damit schwimmen gehen?
Normale Periodenunterwäsche ist dafür nicht gemacht. Inzwischen gibt es eigene Periodenbademode für Pool und Meer.
Lohnt sich Periodenunterwäsche finanziell wirklich?
Ja, meistens ab dem zweiten Jahr. Wie schnell genau, hängt davon ab, wie viel du vorher für Einwegprodukte ausgegeben hast.
Ist Periodenunterwäsche hygienisch, auch unterwegs ohne Waschmaschine?
Ein kleiner Wetbag für gebrauchte Slips reicht meist aus. Zuhause wäschst du sie wie gewohnt, unterwegs kannst du sie kurz mit klarem Wasser ausspülen, bis du zur Maschine kommst.
Disclaimer
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Meine Erfahrungen sind persönlich, dein Körper kann anders reagieren. Bei starken oder neuen Beschwerden sprich am besten mit deiner Frauenärztin.
*Der Link zu my•mense in diesem Artikel ist ein Affiliate-Link. Wenn du darüber bestellst, bekomme ich eine kleine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts. Ich empfehle hier nur Produkte, die ich selbst nutze und hinter denen ich stehe.
